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Maulwurf unter Naturschutz: Regeln, Verbote, Strafen

Maulwurf unter Naturschutz: Regeln, Verbote, Strafen

Maulwurf Naturschutz in Deutschland: Rechte und Pflichten im Garten

Der Schutz des Maulwurfs ist im deutschen Recht klar definiert. Der Maulwurf gilt als streng geschützte Art und fällt in den Bereich des Naturschutzes, weil er für gesunde Böden enorm wertvoll ist. Er frisst Schädlinge wie Engerlinge, lockert schwere Erde auf und sorgt dafür, dass Wasser und Luft besser in den Boden gelangen. Diese Funktionen machen ihn zu einem wichtigen Teil des Ökosystems und erklären, warum der Mensch ihn nicht gewaltvoll vertreiben darf.

Maulwurf unter Naturschutz im Gesetz

Der rechtliche Schutz basiert auf dem Bundesnaturschutzgesetz und der Bundesartenschutzverordnung. Der Maulwurf gehört hier zu den besonders geschützten Arten. Damit greifen die gesetzlichen Bestimmungen, durch die der Maulwurf unter Naturschutz gestellt ist.

Folgendes ist verboten:

  • den Maulwurf verletzen
  • den Maulwurf töten
  • Fallen oder Gift auslegen
  • ihn fangen oder gefangen halten
  • seine Bauten zerstören oder aktiv beschädigen

Auch indirekte Gefährdungen, zum Beispiel durch den Einsatz ungeeigneter chemischer Mittel, gelten als Verstoß gegen den Artenschutz.

Was erlaubt ist und was verboten bleibt

Wenn du deinen Garten dauerhaft schützen willst, kannst du auf tierfreundliche und effektive Vorsorge setzen, die keinen Maulwurf verletzt. Eine Maulwurfsperre verhindert, dass Maulwürfe neue Bereiche des Gartens untertunneln, ohne die Tiere zu gefährden.

Für eine Übersicht über vollständig verbotene Methoden und Lösungen, wie Ihr Garten dennoch maulwurffrei bleibt, empfiehlt sich außerdem der ergänzende Artikel zu verbotenen Mitteln gegen Maulwürfe.

Maulwurf unter Naturschutz: Diese Bußgelder sind möglich

Wer gegen den Artenschutz verstößt, muss mit erheblichen Folgen rechnen. Die Strafen für Verstöße gegen den Naturschutz beim Maulwurf variieren je nach Bundesland und liegen meist zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Bei schweren Verstößen, etwa dem absichtlichen Töten eines Maulwurfs, sind noch höhere Beträge möglich.

Auch fahrlässige Verstöße werden geahndet. Wer ein verbotenes Mittel ohne Recherche einsetzt, riskiert sofort ein Bußgeld. Bei Unsicherheit sollte man immer die zuständige Behörde kontaktieren.

Maulwurf schützen und trotzdem einen nutzbaren Garten erhalten

Der Schutz des Maulwurfs dient nicht dazu, Gartenbesitzer zu blockieren, sondern die Art und ihre ökologische Funktion zu erhalten. Wer die Regeln kennt, findet meist unkomplizierte Wege, um Maulwurfshügel zu managen, ohne Bußgelder oder rechtliche Probleme zu riskieren. Mit den richtigen legalen und tierfreundlichen Maßnahmen bleibt der Garten nutzbar und der Maulwurf darf seine wichtige Arbeit im Boden fortsetzen.